Achalm


72766 Reutlingen

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Zum Namen „Achalm“ gibt es zwei Erklärungen: Laut Ludwig Uhland soll der Name auf die letzten Worte des infolge eines Mordanschlages tödliche getroffenen Burgherrn Graf Egino zurückgehen. Im Todeskampf sollen seine letzten Worte "Ach Allm..." gewesen sein. Eigentlich wollte er "Ach Allmächtiger" sagen, hat es aber nicht mehr hingekriegt. Die zweite Erklärung sagt, dass der Name auf eine „Aach an der Alm“ zurückgeht, also eine Quelle an der Bergweide. Die ist allerdings nirgends erwähnt oder gefunden worden.
Viel interessanter ist aber die Geschichte des Wettergottes „Donnar“: Der zog zur Sommerzeit durch die Lande um die Früchte des Feldes vor bösen Nebel- und Hagelriesen zu schützen. Und so kam er mit seinem Streitwagen auch auf die Achalm um sie und die Landschaft ringsum zu schützen. Allerdings konnte er nicht immer vor Ort sein, was für ihn wohl eine schwere Sorge war. Deshalb ließ er von Zwergen eine goldene Kette schmieden in die ein Schutzzauber eingeflochten war.
Diese Kette schlang der Gott um die Wurzel des Berges und an ihrem Zauber prallten alle Hagelgeschosse der Hagelriesen ab. Das ist im übrigen auch die „Kordel“ die den Gipfel der Mutschel ziert. 2013 meinten nun einige, dass die Kette beim Durchstich des Scheibengipfeltunnels durchbrochen wurde und dies auch die eigentliche Ursache für das Hagelunwetter 2013 war.
Die Achalm ist 707 m hoch. Von der Innenstadt aus zu Fuß in ca. 45 min. zu erreichen. Es fährt ein Quartierbus bis zum Hotel. Der Anstieg zum Gipfel ist verhältnismäßig steil und teilweise rutschig. Oben gibt es eine Grillstelle und vom frei zugänglichem Aussichtsturm wird man mit einer weiten Aussicht auf Reutlingen und die Schwäbische Alb verwöhnt. 

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