„hochgehkämpft“ ein neuer Premiumspazierwanderweg für Reutlingen

Abwechslungsreiche Panoramatour auf den Gönninger Roßberg

Feurige Farbspiele, moderate Temperaturen und stimmungsvolles Licht – Herbstzeit ist Draußen-Zeit. Genau die richtige also, um Geh-Begeisterte mit einem neuen Hochgenuss in die Natur zu locken: dem Premiumspazierwanderweg „hoch-gehkämpft“ auf den aussichtsverwöhnten Roßberg. Zu den Highlights der zweistündigen Rundtour zählen der Roßbergturm mit seinem 360°-Fernblick und dem Wanderheim als Einkehrmöglichkeit sowie das Quenstedt-Denkmal. Aber auch das Roßfeld, eine Hochebene mit artenreichen Kalkmagerrasen, die Waldpfade und die eindrucksvolle Steilwand, an der der Pfad beim Aufstieg entlangführt, sind attraktive Wegmarken. Vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumspazierwanderweg ausgezeichnet, ist „hochgehkämpft“ aufgrund der teils schmalen Pfade und steilen Passagen ein Weg für etwas geübtere Geher – ein besonderes Alb-Erlebnis zum „hochgehen um runterzukommen“.

Etwa drei bis sieben Kilometer Länge, viele Erlebnismomente auf kleinem Raum und eine ausgezeichnete Infrastruktur, das sind Kriterien, die ein Premiumspazierwanderweg erfüllen muss. Diese Kriterien erfüllt „hochgehkämpft“ mit Bravour. Auf 4,9 Kilometern und vorwiegend natürlichem Untergrund führt die Rundtour über angenehm schmale Wege und Pfade durch sanfte Wiesenabschnitte, urigen Alb-Wald und entlang einer imposanten Steilwand rauf zum traditionsreichen Roßberghaus – ein bewirtschaftetes Wanderheim des Schwäbischen Albvereins, in dessen Turm sogar übernachtet werden kann. Neben einer willkommenen Einkehrmöglichkeit bietet sich hier oben auch eine beeindruckende Fernsicht – vor allem von der Aussichtsterrasse des Rossbergturms. Oben, auf fast 900 Metern über Normalnull, reicht der Blick westwärts zum Schwarzwald Richtung Norden zum Schönbuch und dem Stuttgarter Fernsehturm. Im Nordosten sind am Albtrauf unter anderem der Hohenstaufen und die Ruine Hohenneuffen zu erkennen. Bei guten Sichtverhältnissen reicht der Blick bis ins Allgäu und zu den deutschen sowie den österreichischen und den schweizerischen Alpen.

Unterwegs passiert der Weg mehrere Rast- und Aussichtspunkte, wie zum Beispiel am Quenstedt-Denkmal. Es erinnert an Friedrich August von Quenstedt – gebürtiger Sachse und Professor in Tübingen.

StaRT-Geschäftsführerin Tanja Ulmer: „Wir freuen uns sehr, Einheimischen wie Urlaubern mit „hochgehkämpft“ eine weitere Möglichkeit zu geben, unsere einzigartige Natur- und Kulturlandschaft kennenzulernen. Mit seinem etwas gehobeneren Anspruch ist er eine wunderbare Ergänzung zu dem erst kürzlich eröffneten „Gönninger Bänklesweg“ und eine echte Bereicherung für das Reutlinger Wanderwegenetz.“

Der neue Premiumspazierwanderweg im Reutlinger Stadtteil Gönningen ist ein Gemeinschaftsprojekt der Geschäftsstelle hochgehberge, des Schwäbischen Albverein e.V., Mythos Schwäbische Alb sowie des Amts für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt/Klima-, Natur- und Bodenschutz. Ebenso beteiligt sind das Amt für Wirtschaft und Immobilien, die Forstrevierleitung sowie die Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen GmbH.

Infos & Anreise
ÖPNV: Linie 5 Stadtmitte Reutlingen bis zur Haltestelle Rathaus Gönningen
PKW: Wanderparkplatz Roßberg, Zufahrt ab Reutlingen- Gönningen nach Sonnenbühl-Genkingen
Weglänge: 4,9 Kilometer
Laufzeit: ca. 2 Stunden
Gesamtanstieg: ca. 250m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Anmerkung: Festes Schuhwerk unbedingt erforderlich; bei feuchtem Untergrund ist die Benutzung von Wanderstöcken angeraten.

Weitere Informationen und Kartenmaterial erhalten Wanderer bei der Tourist Information Reutlingen und auf den Social Media Kanälen Facebook und Instagram. Oder laden Sie sich die Tour als gps-Tour einfach aufs Handy.